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kfz meisterbetrieb

KFZ-Werkstätte
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Angaben zu Motortuning

Beim Motortuning verändert man Parameter an Verbrennungsmotoren so, dass man eine Leistungssteigerung erreicht. Gemessen wird die Leistung in PS oder kW.
Im Prinzip kann man Motoren auf drei verschiedene Weisen tunen: durch Erhöhung des Mitteldrucks, des Hubvolumens oder der Drehzahl.

Erhöhung des Mitteldruckes


Der Zylinderdruck, der über alle Arbeitstakte gemittelt wird, nennt man Mitteldruck. Hierbei muss der Verbrennungsdruck gesteigert werden. Außerdem sollen so Druckverluste durch Ladungswechsel wie sie z.B. durch Ansaugen oder Ausschieben der Verbrennungsgase entstehen, reduziert werden.

 

Erhöhung des Hubvolumens


Durch die Erhöhung des Hubvolumens erhöht sich der Massendurchsatz, mehr Kraftstoff pro Arbeitstakt kann so chemisch umgesetzt werden. Sowohl die Erhöhung des Mitteldrucks als auch die Erhöhung des Hubvolumens kann nicht nur die Motorenleistung sondern auch das Drehmoment beim Motortuning steigern. Der Hubraum wird in der Regel durch Aufbohren vergrößert, was einen größeren Tuning aufwand bedeutet.
 

Erhöhung der Drehzahl


Auch die Erhöhung der Drehzahl kann einen positiven Effekt auf die Leistung haben. Begrenzt ist die maximale Drehzahl normalerweise durch Strömungsverluste, die Zeit für die Gemischbildung sowie die maximale Kolbengeschwindigkeit. Bei Beschleunigung benötigt ein Motor eine kleine Drehzahl, aber ein großes Drehmoment.
Wenn man die Drehzahl erhöht, erhöht sich die Leistung, nicht jedoch das Drehmoment. Insofern ist es sinnvoll, eine Erhöhung der Drehzahl mit einer Erhöhung des Hubvolumens oder des Mitteldrucks zu kombinieren, da beide Methoden das Drehmoment steigern und sich so beides optimal ergänzt.